ABAPCALL_DIALOG - CALL DIALOG
SUBST_MERGE_LIST - merge external lists to one complete list with #if... logic for R3up PERFORM Short ReferenceDiese Dokumentation steht unter dem Copyright der SAP AG.
CALL DIALOG
Obsolete Syntax
CALL DIALOG dialog [ {AND SKIP FIRST SCREEN}
| {USING bdc_tab [MODE mode]} ]
[EXPORTING p1 FROM a1 p2 FROM a2 ...]
[IMPORTING p1 TO a1 p2 TO a2 ...].
Zusätze:
1. ... AND SKIP FIRST SCREEN
2. ... USING bdc_tab [MODE mode]
3. ... EXPORTING p1 FROM a1 p2 FROM a2 ...
4. ... IMPORTING p1 TO a1 p2 TO a2 ...
Wirkung
Die Anweisung CALL DIALOG ruft den Dialogbaustein auf, dessen Name in dem zeichenartigen Datenobjekt dialog enthalten ist. DasDatenobjekt dialog muss den Namen in Großbuchstaben enthalten. Falls der in dialog angegebene Dialogbaustein nicht gefunden wird, kommt es zu einer unbehandelbaren Ausnahme.
Beim Aufruf des Dialogbausteins wird das zugeordnete ABAP-Programm in einen neueninternenModus geladen. Der Modus des aufrufenden Programms bleibt erhalten. Im Gegensatz zu CALLTRANSACTION läuft das aufgerufene Programm in der gleichen SAP-LUW wie das aufrufende Programm.
Nach dem Laden des ABAP-Programms wird das Ereignis LOAD-OF-PROGRAMausgelöst und dann das Dynpro aufgerufen, das als Einstiegs-Dynpro des Dialogbausteins definiert ist. Der Dialogbaustein ist beendet, wenn die zugehörigeDynpro-Folgedurch Erreichen des Folge-Dynpros mit der Dynpro-Nummer 0 beendet oder das Programm mit der Anweisung LEAVE PROGRAM verlassen wird.
Hinweis
Dialogbausteine sind das einzige Sprachmittel, mit dem ein neuer interner Modus ohne Wechsel der SAP-LUW geöffnet werden kann. Dabei ist insbesondere Folgendes zu beachten:
- Die Anweisungen COMMITWORK und ROLLBACK WORK führen im aufgerufenen Programm zu Datenbank-Commits bzw. Datenbank-Rollbacks.
- Die Anweisung COMMIT WORK startet die innerhalb des Dialogbausteins mit CALL FUNCTION IN BACKGROUND registriertentransaktionalen Remote Function Calls. In einem Dialogbaustein registriertetRFC oderqRFC,die dort nicht mit COMMIT WORK gestartet werden, werden auch nicht vom COMMIT WORK des Aufrufers ausgeführt.
- Mit CALLFUNCTION IN UPDATE TASK und PERFORM ON {COMMIT|ROLLBACK} innerhalb des Dialogbausteins registrierteProzedurenwerden erst bei den entsprechenden Anweisungen COMMIT WORK und ROLLBACK WORK im aufrufenden Programm ausgeführt.
- Änderungen an persistenten Objekten derObjectServices können während der Ausführung von CALL DIALOG nicht festgeschriebenwerden. Änderungen, die im Kompatibilitätsmodus der Object Services vorgenommen werden,können im aufrufenden Programm nachträglich mit COMMIT WORK festgeschrieben werden.Dagegen hat ein Aufruf der Methode END einer im aufgerufenen Programm gestarteten Top-Level-Transaktiondes objektorientierten Transaktionsmodus sowohl während als auch nach der Ausführung vonCALL DIALOG keine Wirkung. Im objektorientierten Transaktionsmodus muss eine Transaktion vor der Verwendung von CALL DIALOG gestartet und danach abgeschlossen werden.
- SAP-Sperren werden im aufgerufenen Programm vom Aufrufer übernommen.
Zusatz 1
... AND SKIP FIRST SCREEN
Wirkung
Dieser Zusatz unterdrückt unter den gleichen Voraussetzungen wie bei der Anweisung CALL TRANSACTION die Anzeige desBildschirmbildesdes Einstiegs-Dynpros. Falls der aufgerufene Dialogbaustein Eingabeparameter für die obligatorischen Eingabefelder des Einstiegs-Dynpros hat, können diese auch über Parameterübergabe statt überSPA/GPA-Parameter gefüllt werden.
Zusatz 2
... USING bdc_tab [MODE mode]
Wirkung
Dieser Zusatz steuert das aufgerufene Programm wie bei der Anweisung CALL TRANSACTION durch die Angabe einerBatch-Input-Mappein einer internen Tabelle bdc_tab des Zeilentyps BDCDATA. Als Zusatz für die Steuerung der Batch-Input-Verarbeitung kann hier nur MODE verwendet werden.
Falls im aufgerufenen Programm eine Nachricht gesendet wird, steht diese nach dem Aufruf in den Systemfeldern sy-msgid, sy-msgty, sy-msgno, sy-msgv1, ..., sy-msgv4 zur Verfügung.
Zusatz 3
... EXPORTING p1 FROM a1 p2 FROM a2 ...
Zusatz 4
... IMPORTING p1 TO a1 p2 TO a2 ...
Wirkung
Mit diesen Zusätzen können den Formalparametern p1, p2, ... des Dialogbausteinspassende Aktualparameter a1, a2, ... zugeordnet werden. Die Formalparameter eines Dialogbausteins sind immer optional. Sie können alle Datentypen bis auf Referenztypen haben.
Beim Laden des aufgerufenen Programms werden die Werte der Aktualparameter an die als Formalparameter definierten globalen Datenobjekte des aufgerufenen Programms zugewiesen. Falls diese Daten mit gleichnamigenDynpro-Feldernverknüpft sind, werden diese nicht von eventuellen SPA/GPA-Parametern überschrieben.
DasSystemfeld sy-subrc wird bei der Angabe von IMPORTING implizit vom aufgerufenen Dialogbaustein übernommen, unbekannte Formalparameter werden vom System ignoriert.
Hinweis
Außerhalb von Klassen können die Zusätze FROM a1, FROM a2, ... undTO a1, TO a2, ... in den Parameterlisten weggelassen werden, wenn Formal- und Aktualparameter die gleichen Namen haben.
Ausnahmen
Unbehandelbare Ausnahmen
- Ursache: Der Name eines Parameters ist länger als zulässig.
Laufzeitfehler: CALL_DIALOG_NAME_TOO_LONG - Ursache: Der aufgerufene Dialogbaustein ist nicht bekannt.
Laufzeitfehler: CALL_DIALOG_NOT_FOUND - Ursache: Der aufgerufene Dialogbaustein ist fehlerhaft (fehlerhafter Eintrag in Tabelle TDCT).
Laufzeitfehler: CALL_DIALOG_WRONG_TDCT_MODE - Ursache: Kein weiterer Paging-Bereich für Parameterübergabe verfügbar.
Laufzeitfehler: CALL_DIALOG_NO_CONTAINER - Ursache: Die Anweisung CALL DIALOG ... SCREEN ... PROGRAM ... ist nicht unterstützt.
Laufzeitfehler: CALL_DIALOG_SCREEN/PROGRAM
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