ABAPCALL_FUNCTION_PARAMETER - CALL FUNCTION PARAMETER
TXBHW - Original Tax Base Amount in Local Currency TXBHW - Original Tax Base Amount in Local CurrencyDiese Dokumentation steht unter dem Copyright der SAP AG.
CALL FUNCTION - parameter_list
Syntax
... [EXPORTING p1 = a1 p2 = a2 ...]
[IMPORTING p1 = a1 p2 = a2 ...]
[CHANGING p1 = a1 p2 = a2 ...]
[TABLES t1 = itab1 t2 = itab2 ...]
[EXCEPTIONS [exc1 = n1 exc2 = n2 ...]
[error_message = n_error]
[OTHERS = n_others]].
Zusätze:
1. ... EXPORTING p1 = a1 p2 = a2 ...
2. ... IMPORTING p1 = a1 p2 = a2 ...
3. ... CHANGING p1 = a1 p2 = a2 ...
4. ... TABLES t1 = itab1 t2 = itab2 ...
5. ... EXCEPTIONS exc1 = n1 exc2 = n2 ...
6. ... error_message = n_error
7. ... OTHERS = n_others
Wirkung
Bis auf den Zusatz EXCEPTIONS ordnen diese Zusätze den Formalparametern p1, p2,... bzw. t1, t2, ... der Parameterschnittstelle des Funktionsbausteins in func die Aktualparameter a1, a2, ... zu. Als Aktualparameter können alle Datenobjekte angegeben werden, deren Datentyp zurTypisierung des entsprechenden Formalparameterspasst. Jeder Formalparameterübernimmt zum Zeitpunkt des Aufrufs sämtliche Eigenschaften des zugeordneten Aktualparameters.Der Zusatz EXCEPTIONS ermöglicht die Behandlung nicht-klassenbasierter Ausnahmen. Die Reihenfolge der Zusätze ist vorgeschrieben.
In Unicode-Programmenkommt es zu einer behandelbaren Ausnahme, wenn ein falscher Formalparameter und der Name des Funktionsbausteinsdurch eine Konstante oder als Literal angegeben ist. Wenn der Name des Funktionsbausteins durch eine Variable angegeben ist und inNicht-Unicode-Programmen, wird die Angabe eines falschen Formalparameters ignoriert.
Zusatz 1
... EXPORTING p1 = a1 p2 = a2 ...
Zusatz 2
... IMPORTING p1 = a1 p2 = a2 ...
Zusatz 3
... CHANGING p1 = a1 p2 = a2 ...
Wirkung
Die Zusätze EXPORTING, IMPORTING und CHANGING ordnen den Eingabe-, Ausgabe-und Ein-/Ausgabeparametern des aufgerufenen Funktionsbausteins Aktualparameter zu. Syntax und Bedeutungdieser Zusätze sind dieselben wie bei CALL METHOD.
Zusatz 4
... TABLES t1 = itab1 t2 = itab2 ...
Wirkung
Mit dem Zusatz TABLES müssen allen nicht-optionalen Tabellenparametern t1, t2,... des aufgerufenen Funktionsbausteins interne Tabellen itab1, itab2, ... zugeordnet werden. Für itab1, itab2, ... können nurStandardtabellen angegeben werden. Die Übergabe erfolgt per Referenz (ausgenommenRFC). Falls eine angegebene Tabelle itab1, itab2, ... eineKopfzeilehat, wird diese ebenfalls übergeben. Andernfalls ist die Kopfzeile des entsprechenden Tabellenparameters t1, t2, ... nach dem Aufruf initial.
Zusatz 5
... EXCEPTIONS exc1 = n1 exc2 = n2 ...
Zusatz 6
... error_message = n_error
Zusatz 7
... OTHERS = n_others
Wirkung
Mit EXCEPTIONS können nicht-klassenbasiertenAusnahmen exc1, exc2, ... Rückgabewerte zugeordnet werden. Syntax und Bedeutungdes Zusatzes sind dieselben wie bei CALL METHOD mit der Ausnahme, dass hier eine vordefinierte Ausnahme error_message angegeben werden kann. Wenn keine Ausnahme auftritt setzt ein Funktionsbausteinaufruf sy-subrc auf 0.
Wenn der Zusatz error_message hinter EXCEPTIONS angegeben ist, werden alle Nachrichten, die während der Verarbeitung des Funktionsbausteins
- über die Anweisung MESSAGE ohne den Zusatz RAISING gesendet werden oder
- von der ABAP-Laufzeitumgebung gesendet werden,
wie folgt beeinflusst:
- Nachrichten vom Typ S, I, oder W werden nicht gesendet, bei derHintergrundverarbeitung aber im Protokoll vermerkt.
- Nachrichten vom Typ E und A lösen die Ausnahme error_message aus und setzen sy-subrcauf n_error. Nachrichtenklasse, Nachrichtentyp, Nachrichtennummer und der Inhalt eventuellerPlatzhalter der MESSAGE-Anweisung stehen in den Feldern sy-msgid, sy-msgno, sy-msgtyund sy-msgv1, ... , sy-msgv4 zur Verfügung. Bei Nachrichten vom Typ A wird außerdemimplizit die Anweisung ROLLBACK WORK ausgeführt. Zum Verhalten in derHintergrundverarbeitung sieheNachrichten in der Hintergrundverarbeitung.
- Nachrichten vom Typ X werden nicht beeinflusst. Sie führen wie immer zu einem Programmabbruch mitKurzdump.
Wenn bei einer MESSAGE-Anweisung innerhalb des Funktionsbausteins der Zusatz RAISING angegebenist und der entsprechenden Ausnahme exc1, exc2, ... ein Rückgabewert zugewiesenist, wird sy-subrc auf diesen Wert gesetzt. Wenn der hinter RAISING angegebenen Ausnahmekein Rückgabewert zugewiesen ist, wird die Nachricht wie oben angegeben vom Zusatz error_message beeinflusst.
Funktionsbausteine können klassenbasierte Ausnahmen weiterreichen, indem imFunctionBuilder Ausnahmeklassen angegeben werden. Bei diesen darf der Zusatz EXCEPTIONS nicht angegeben werden.
Hinweise
- Bei der Behandlung von Nachrichten mit der vordefinierten Ausnahme error_message spielt es keineRolle, ob die Nachricht im aktuell aufgerufenen oder einem von diesem aufgerufenen Funktionsbausteingesendet wurde. Im Gegensatz zu Ausnahmen, die mit der Anweisung RAISEausgelöst werden, werden mit der Anweisung MESSAGE gesendete Nachrichten über Aufrufebenen hinweg propagiert.
- Bei der Fortführung eines Programms nach dem Behandeln einer Nachricht vom Typ A ist zu beachten,dass ein vollständiger ROLLBACK WORK und nicht nur ein Datenbank-Rollback durchgeführt wurde.
- Für den Zusatz EXCEPTIONS gibt es bei CALL FUNCTION noch eineobsolete Kurzform, in welcher die Angabe des Rückgabewerts =n hinter einer angegebenen Ausnahme auch weggelassen werden kann. Beim Auftreten der Ausnahme wirdsy-subrc dann implizit der Wert 1 zugewiesen. Der Rückgabewert soll aber immer explizit angegeben werden.
- Beim RFCsteuert die Angabe von EXCEPTIONS,ob eine klassenbasierte oder eine klassische Ausnahmebehandlung stattfindet (seit Release 7.1, EhP1).
- Die ABAP-Laufzeitumgebung sendet Nachrichten unter anderem bei der automatischen Eingabeüberprüfungauf Dynpros. Solche Nachrichten werden mit dem Zusatz error_message genauso abgefangen, wie Nachrichten, die mit MESSAGE gesendet werden.
Beispiel
Aufruf des Funktionsbausteins GUI_DOWNLOAD zum Speichern des Inhalts einer internen Tabelle in einer Datei auf dem aktuellenPräsentationsserver.Der Name des Funktionsbausteins ist als Literal angegeben, was bei der statischen Parameterzuordnung die am häufigsten anzutreffende Art der Angabe ist.
DATA: line TYPE c LENGTH 80,
text_tab LIKE STANDARD TABLE OF line,
fleng TYPE i.
...
CALL FUNCTION 'GUI_DOWNLOAD'
EXPORTING
filename = 'c:\temp\text.txt'
filetype = 'ASC'
IMPORTING
filelength = fleng
TABLES
data_tab = text_tab
EXCEPTIONS
file_write_error = 1
invalid_type = 2
no_authority = 3
unknown_error = 4
OTHERS = 10.
CASE sy-subrc.
WHEN 1.
...
...
ENDCASE.
TXBHW - Original Tax Base Amount in Local Currency General Material Data
Diese Dokumentation steht unter dem Copyright der SAP AG.
Length: 13423 Date: 20120526 Time: 232741 triton ( 352 ms )






