ABAPDATA_OPTIONS - DATA OPTIONS

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DATA - data_options

Kurzreferenz



Syntax

... [ VALUE val|{IS INITIAL} ]
    [ READ-ONLY ].


Zusätze:

1. ... VALUE val|{IS INITIAL}

2. ... READ-ONLY

Wirkung

Die beiden Zusätze VALUE und READ-ONLY sind spezifisch für Datenobjekte und unterscheiden die DATA- von der TYPES-Syntax.

Hinweis

Neben den Zusätzen VALUE und READ-ONLY erlaubt die Syntax auch noch den obsoletenZusatz COMMON PART.

Zusatz 1

... VALUE val|{IS INITIAL}

Wirkung

Mit dem Zusatz VALUE kann bei allen Formen der Variablendeklaration einStartwertval für den Inhalt der Variablen festgelegt werden, mit dem die Variable zum Zeitpunktihrer Erzeugung vor dem Zeitpunkt LOAD-OF-PROGRAM initialisiert wird. Im Deklarationsteil eines Interfaces ist der Zusatz VALUE bei der Anweisung DATA nicht erlaubt.

Der Startwert val kann entweder als Literal oder als bereits definierte Konstante angegeben werden.Falls der Datentyp des angegebenen Startwerts nicht zum Datentyp der Deklaration passt, wird er nachden Konvertierungsregeln für elementare Datentypen konvertiert. Für Strukturen mit numerischen Komponenten darf kein Startwert angegeben werden.

Ohne den Zusatz VALUE oder bei der Angabe von IS INITIAL ist der Inhalt initial. DieInitialwerte sind abhängig vom Datentyp.

Bei initialen Strukturen sind die Komponenten initial, initiale Referenzvariablen enthalten dieNull-Referenz, die auf kein Objekt zeigt, und initiale interne Tabellen enthalten keine Zeilen.

Der VALUE-Zusatz ist bei beliebigen Datentypen möglich, insbesondere auch bei dentiefen Typen (Strings, Referenztypen, Tabellentypen oder strukturierte Typen mit tiefen Komponenten inklusiveBoxedComponents). Dabei gilt aber die Einschränkung, dass nur bei den ABAP-Typen stringund xstring ein Startwert val angegeben werden kann. Ansonsten ist nur IS INITIAL möglich.

Hinweise

  • Ein Startwert sollte möglichst typgerecht angegeben werden. Insbesondere dürfen keinelängeren Werte angegeben werden und bei bestimmten Datentypen wie d und t muss die Länge genau stimmen.

  • Bei der Angabe von Zahlen mit Nachkommastellen oder in der wissenschaftlichen Notation mit Mantisse und Exponent als Startwertfür Datenobjekte der Datentypen p oder f ist zu beachten, dass es für solcheZahlen keine Literale gibt. Stattdessen müssen Zeichenliterale mit entsprechendem Inhalt angegebenwerden. Diese werden nach den Konvertierungsregeln für elementare Datentypen in den numerischen Datentyp konvertiert. Das Gleiche gilt für byteartige Datenobjekte.


Zusatz 2

... READ-ONLY

Wirkung

Dieser Zusatz ist immer im öffentlichen Sichtbarkeitsbereich Klasse bzw. in einem Interface möglich. Er ist außerdem imgeschützten undPaket-sichtbarenSichtbarkeitsbereicheiner Klasse möglich, wenn diese mit dem Zusatz OPENFOR PACKAGE deklariert ist. Der Zusatz bewirkt, dass ein durch DATA deklariertes Attributzwar von außerhalb der Klasse lesbar, aber nur durch Methoden der Klasse oder ihrer Unterklassen änderbar ist.

Ein mit READ-ONLY definiertes Attribut einer Klasse kann außerhalb der Klasse nur an Lesepositionen von ABAP-Anweisungen verwendet werden.

Hinweise

  • Die Deklaration von Attributen mit dem Zusatz READ-ONLY verhindert nicht, dass Methoden der KlasseReferenzen auf diese Attribute in Form vonReferenzvariablen oderFeldsymbolennach außen geben können und die Attribute dadurch außerhalb der Klasse änderbar werden.

  • Der Zusatz READ-ONLY ist immer dann empfohlen, wenn Attribute eigentlich privat sein sollen,aus Performance-Gründen aber nicht für jeden Lesezugriff eine GET-Methode ausgeführt werden soll.







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Length: 6914 Date: 20120526 Time: 194323     triton ( 180 ms )