ABAPEXEC_HOST - EXEC HOST
BAL_S_LOG - Application Log: Log header data CPI1466 during BackupDiese Dokumentation steht unter dem Copyright der SAP AG.
EXEC SQL - Hostvariablen
Hostvariablen sind im ABAP-Programm deklarierte globale oder lokale Variablen bzw. Variablen, die an den Operandenpositionen vonNative-SQL-Anweisungen eingesetzt werden. Zur Kennzeichnung wird dem Variablennamen ein Doppelpunkt(:) direkt vorangestellt. Statt einer Variablen selbst kann auch ein Feldsymbol, dem die Variablezugewiesen ist, angegeben werden. Die Angabe einer dereferenzierten Datenreferenzvariablen ist nicht möglich.
Als Hostvariablen können mit einer Ausnahmenur flache elementare Felder und flache Strukturen mit elementaren Komponenten verwendet werden. Wenneine Struktur in einer Native-SQL-Anweisung hinter INTO aufgeführt ist, wird sie von derNative-SQL-Schnittstelle so umgesetzt, als seien ihre Komponenten als einzelne, durch Kommata getrennte Felder aufgelistet.
In einer SELECT-Anweisung kann zwischen INTO und einer einzelnen Hostvariablen der SAP-spezifischeZusatz STRUCTURE angegeben werden. Dieser Zusatz bewirkt, dass die Hostvariable wie eine Strukturbehandelt wird, auch wenn ein untypisierter Formalparameter oder ein untypisiertes Feldsymbol angegebenist. Ansonsten wird bei der Übergabe mehrerer Werte je nach Plattform entweder nur der erste Wert übergeben oder es kommt zu einer Ausnahme.
Bei Zuweisungen zwischen Hostvariablen und Feldern in Datenbanktabellen übergibt die Native-SQL-Schnittstelledem Datenbanksystem eine Beschreibung von Typ, Größe und Speicherort der verwendeten ABAP-Felder.Die eigentlichen Datenzugriffe und Konvertierungen werden zumeist direkt durch die entsprechenden Operationendes Datenbanksystems ausgeführt. In einigen Fällen nimmt aber auch die Native-SQL-Schnittstelle weitergehende Verträglichkeitsprüfungen vor.
Die Konvertierungsregeln zwischen ABAP-Datentypen und den Typen von Datenbankspalten findet man sowohl für schreibende(INSERT, UPDATE) als auch für lesende(SELECT) Zugriffe in den Handbüchern der Programmierschnittstelle des jeweiligen Datenbanksystems. Diese Konvertierungsregeln gelten auch für die Eingabe- und Ausgabeparameter vonDatenbankprozeduren. Alle dort nicht aufgeführten Kombinationen sind undefiniert und sollten nicht verwendet werden.
Hinweis
Die im SAP-Standard vorgesehene Indikatorvariable, die hinter einem Operand angegeben werden kann, um Null-Werte zu identifizieren, kann in Native-SQL durch eine Hostvariable angegeben werden, die vomexternen Datentyp INT2 sein muss.
Beispiel
Auslesen einer Zeile aus der Datenbanktabelle SPFLIüber Native SQL und Hostvariablen. Wenn eine Zeile gefunden wurde, wird sy-subrc auf 0,ansonsten auf 4 gesetzt. Hinter INTO könnte der Zusatz STRUCTURE angegeben werden,dies ist aber nicht notwendig, da wa statisch als Struktur erkennbar ist. Als Struktur wird wain der INTO-Klausel so behandelt, als seien alle Teilfelder einzeln aufgelistet: INTO :wa-cityfrom, :wa-cityto.
PARAMETERS: p_carrid TYPE spfli-carrid,
p_connid TYPE spfli-connid.
DATA: BEGIN OF wa,
cityfrom TYPE spfli-cityfrom,
cityto TYPE spfli-cityto,
END OF wa.
EXEC SQL.
SELECT cityfrom, cityto
INTO :wa
FROM spfli
WHERE mandt = :sy-mandt AND
carrid = :p_carrid AND connid = :p_connid
ENDEXEC.
CL_GUI_FRONTEND_SERVICES - Frontend Services Fill RESBD Structure from EBP Component Structure
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Length: 4568 Date: 20120526 Time: 195935 triton ( 223 ms )






