ABAPGENERATE_SUBR_ERROR_HANDLING - GENERATE SUBR ERROR HANDLING

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GENERATE SUBROUTINE POOL - error_handling

Kurzreferenz



Syntax

... [MESSAGE mess]
    [INCLUDE incl]
    [LINE lin]
    [WORD wrd]
    [OFFSET off]
    [MESSAGE-ID mid]
    [SHORTDUMP-ID sid] ... .

Zusätze:

1. ... MESSAGE mess

2. ... INCLUDE incl

3. ... LINE lin

4. ... WORD wrd

5. ... OFFSET off

6. ... MESSAGE-ID mid

7. ... SHORTDUMP-ID sid

Wirkung

Mit diesen Zusätzen können Syntax- und Generierungsfehler der Anweisung GENERATESUBROUTINE POOL analysiert werden. Syntaxfehler können entweder in dem in itabangegebenen Quelltext oder in dort mit der Anweisung INCLUDE eingebundenenInclude-Programmenauftreten. Generierungsfehler können unter anderem auftreten, wenn das Programm Fehler in Deklarationsanweisungen enthält, die bei der statischen Syntaxprüfung nicht erkannt werden.

Zusatz 1

... MESSAGE mess

Wirkung

Wenn der Subroutinen-Pool einen oder mehrere Syntaxfehler enthält, wird der Text der Fehlermeldungdes ersten Syntaxfehlers der Variablen mess zugewiesen. mess muss ein zeichenartiges Datenobjekt sein.

Wenn es zu einem Generierungsfehler kommt (siehe Zusatz SHORTDUMP-ID), wird mess ebenfallsmit der zugehörigen Fehlermeldung versorgt. Wenn der Subroutinen-Pool generiert werden kann, wird der Inhalt von mess nicht geändert.

Zusatz 2

... INCLUDE incl

Wirkung

Wenn im Subroutinen-Pool ein oder mehrere Include-Programme eingebunden sind und eines den ersten Syntaxfehlerdes Subroutinen-Pools enthält, wird der Name dieses Include-Programms der Variablen inclzugewiesen. incl muss ein zeichenartiges Datenobjekt sein. Wenn der erste Syntaxfehler im Quelltextin itab auftritt, wird incl der interne Name zugewiesen, der bei erfolgreicher Generierung in prog zurückgegeben worden wäre. Dieser Name beginnt immer mit "%_".

Wenn es zu einem Generierungsfehler kommt (siehe Zusatz SHORTDUMP-ID), wird incl ebenfalls mit dem Namen des zugehörigenInclude-Programmsversorgt. Wenn der Subroutinen-Pool generiert werden kann, wird der Inhalt von incl nicht geändert.

Zusatz 3

... LINE lin

Wirkung

Wenn der Subroutinen-Pool einen oder mehrere Syntaxfehler enthält, wird die Zeilennummer desersten Syntaxfehlers bezogen auf das Programm, in dem er auftritt (entweder der Quelltext in itaboder ein dort eingebundenes Include-Programm), der Variablen lin zugewiesen. Für lin wird der Datentyp i erwartet.

Wenn es zu einem Generierungsfehler kommt (siehe Zusatz SHORTDUMP-ID), wird lin ebenfallsmit der zugehörigen Zeilennummer versorgt. Wenn der Subroutinen-Pool generiert werden kann, wird der Inhalt von lin nicht geändert.

Zusatz 4

... WORD wrd

Wirkung

Wenn der Subroutinen-Pool einen oder mehrere Syntaxfehler enthält, wird das erste fehlerhafte Token der Variablen wrd zugewiesen. wrd muss ein zeichenartiges Datenobjekt sein.

Wenn es zu einem Generierungsfehler kommt (siehe Zusatz SHORTDUMP-ID), wird wrd ebenfallsmit dem zugehörigen Token versorgt. Wenn der Subroutinen-Pool generiert werden kann, wird der Inhalt von wrd nicht geändert.

Zusatz 5

... OFFSET off

Wirkung

Wenn der Subroutinen-Pool einen oder mehrere Syntaxfehler enthält, wird der Offset des erstenfehlerhaften Tokens bezogen auf die Zeile im Quelltext der Variablen off zugewiesen. Für off wird der Datentyp i erwartet.

Wenn es zu einem Generierungsfehler kommt (siehe Zusatz SHORTDUMP-ID), wird off ebenfallsmit dem zugehörigen Offset versorgt. Wenn der Subroutinen-Pool generiert werden kann, wird der Inhalt von off nicht geändert.

Zusatz 6

... MESSAGE-ID mid

Wirkung

Wenn der Subroutinen-Pool einen oder mehrere Syntaxfehler enthält, wird der Schlüssel, unter dem die erste Fehlermeldung in der DatenbanktabelleTRMSG abgelegt ist, der Variablen mid zugewiesen.

Wenn es zu einem Generierungsfehler kommt (siehe Zusatz SHORTDUMP-ID), wird mid ebenfallsmit dem zugehörigen Schlüssel versorgt. Wenn der Subroutinen-Pool generiert werden kann, wird der Inhalt von mid nicht geändert.

Der Schlüssel der Datenbanktabelle TRMSG besteht aus den Komponenten SPRAS der Länge 1,KEYWORD der Länge 20 und MSGNUMBER der Länge 4. Die Komponente MSGNUMBER dient der Aufnahmeeiner dreistelligen Kennung. Die vierte Stelle kann ein Leerzeichen oder einen Buchstaben enthalten.Bei mehrteiligen Fehlermeldungen, die mehr als eine Zeile in der Datenbanktabelle TRMSG belegen, haben alle Teile die gleiche dreistellige Kennung, während die vierte Stelle einen Teil der Meldung bezeichnet.

In Unicode-Programmen muss mid den DatentypTRMSG_KEY aus dem ABAP Dictionary haben, der sich aus den Komponenten SPRAS der Länge 1, KEYWORD der Länge 20 und MSGNUMBER der Länge 3 zusammensetzt. InNicht-Unicode-Programmen kann eine entsprechend aufgebaute Struktur oder einflaches zeichenartiges Datenobjekt angegeben werden.

Hinweis

Der Rückgabewert in mid enthält nur die dreistellige Kennung einer Syntaxfehlermeldung.Um beispielsweise mit SELECT alle Teile einer Fehlermeldung aus der Tabelle TRMSG auszulesen,muss die Schlüsselkomponente MSGNUMBER in der WHERE-Bedingunggenerisch angegeben werden, z.B. mit LIKE unter Verwendung des Maskenzeichens "%".

Zusatz 7

... SHORTDUMP-ID sid

Wirkung

Wenn der Subroutinen-Pool zwar keine statisch erkennbaren Syntaxfehler enthält, währendder Generierung aber eine Ausnahme auftritt, wird die Kennung des Laufzeitfehlers, welcher der Ausnahmezugeordnet ist, der Variablen sid zugewiesen. sid muss ein zeichenartiges Datenobjekt sein. Wenn der Subroutinen-Pool generiert werden kann, wird der Inhalt von sid nicht geändert.

Hinweise

  • Eine Ausnahme während der Generierung bricht diese ab, führt aber nicht zu einem Programmabbruch. Der Laufzeitfehler wird zwar intern behandelt, führt aber dennoch zu einemDatenbank-Rollback und zum Speichern desKurzdumps.
  • Die Kennungen von Laufzeitfehlern sind Inhalt der Schlüsselspalte ERRID der Datenbanktabelle SNAPT, in der ihnen Texte zugeordnet sind.







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Length: 9981 Date: 20120526 Time: 201530     triton ( 399 ms )