/BGLOCS/FI_RFKORD80 - Druckprogramm: Kassenbeleg - print Smartform

BAL_S_LOG - Application Log: Log header data   SUBST_MERGE_LIST - merge external lists to one complete list with #if... logic for R3up  
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Beschreibung

Mit diesem Report können Kassenbelege gedruckt werden.

Der Report kann nur in Verbindung mit der Kassenbuchtransaktion eingesetzt werden. Das Programm verwendet für die Selektion und den Druck die Daten des Kassenbuchs. FI-Belege sind also nicht erforderlich.

Das Druckprogramm wird i.d.R. nur während der Systemeinstellung für Testzwecke direktausgeführt. Ansonsten erfolgt der Aufruf automatisch durch die Kassenbuchtransaktion oder übergeordnete Korrespondenzprogramme.

Voraussetzungen

Bevor Sie Kassenbelege im Rahmen der Korrespondenz drucken können, müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

  1. Systemeinstellungen
Im Einführungsleitfaden "Grundeinstellungen Finanzwesen" nehmen Sie die Grundeinstellungen zurKorrespondenz vor. Nähere Erläuterungen zur Standardeinstellung finden Sie weiter unten in dieser Reportdokumentation.
  1. Formulare definieren
Formulare müssen im System definiert und aktiviert sein, damit Sie die gewünschten Schreibendrucken können. Im Standardsystem wird ein Formular ausgeliefert, das Sie kopieren und Ihren Bedürfnissen entsprechend anpassen können.
Im Standardsystem wird das Formular F140_CASH_DOC_01 verwendet.

Ausgabe

Jeder Kassenbeleg wird gesondert ausgegeben. Pro Buchungskreis wird ein gesonderter Spoolauftrag erzeugt.Für Probezwecke kann eine Ausgabe am Bildschirm erfolgen. Ohne Angabe im Druckreport auf welchemDrucker die Korrespondenz ausgegeben werden soll wird ggf. der Drucker aus dem Benutzerstamm desjenigen der das Programm gestartet hat oder der beim Einplanen des Jobs angegebene Drucker gewählt.

Treten während eines Reportlaufs Fehler auf, die nicht so schwerwiegend sind, daß einAbbruch der Verarbeitung erfolgt, wird am Ende des Reportlaufs eine Fehlerliste ausgegeben. Falls Fehlerlistenauf einem bestimmten Drucker ausgegeben werden sollen , muß im Druckreport bzw. dessen Variantenein Drucker für das Protokoll festgelegt werden. Ohne Angabe eines Druckers für das Protokollim Druckreport wird ggf. der Drucker aus dem Benutzerstamm desjenigen der das Programm gestartet hatoder der beim Einplanen des Jobs angegebene Drucker gewählt. Wird der Report online ausgeführt,dann wird die Fehlerliste am Bildschirm ausgegeben. Falls das Programm als Job eingeplant wird, setztsich der Spoolauftragsname der Fehlerliste aus der Kennung F140ER, dem Druckernamen und ggf. der Korrespondenzart sowie dem ggf. Buchungskreis zusammen.

Wird der Druckreport direkt ausgeführt, so wird, falls eine Druckausgabe erfolgte, pro Reportlaufein Protokoll mit den erzeugten Spoolaufträgen ausgegeben. Ohne Angabe eines Druckers fürdas Protokoll im Druckreport wird ggf. der Drucker aus dem Benutzerstamm desjenigen der das Programmgestartet hat oder der beim Einplanen des Jobs angegebene Drucker gewählt. Wird der Report onlineausgeführt, dann wird das Protokoll am Bildschirm ausgegeben. Falls das Programm als Job eingeplantwird, setzt sich der Spoolauftragsname des Protokolls aus der Kennung F140, dem Druckernamen, dem Erstellungsdatumund der Programmidentifikation KORD zusammen. Wird der Druckreport durch ein übergeordnetes Korrespondenzprogrammgestartet, erfolgt die Protokollausgabe durch das übergeordnete Programm (z.B. Trigger für Korrespondenz oder interne Belege).

Informationen zum Standardformular und den Verwendbaren Textsymbolen

Informationen zum Formularaufbau

Informationen zu den Textsymbolen

Beispiel

Das Customizing für Kassenbelege wird im folgenden anhand der Standardauslieferung erläutert.

Customizing:

Im Einführungsleitfaden "Grundeinstellungen Finanzwesen" nehmen Sie die Grundeinstellungen zur Korrespondenz vor. Dort sind die Unterpunkte entsprechend den folgenden Ausführungen zu pflegen.

Hinweis:
Bei Tabellen, in denen ein Defaulteintrag ohne Buchungskreis zulässig ist, wird,falls keine Einträge zu einem speziellen Buchungskreis vorhanden sind, auf den Defaulteintragzurückgegriffen. Falls Sie dies nicht wünschen, sollten Sie nur Tabelleneinträgemachen, bei denen der Buchungskreis vorgegeben ist. Bei den relevanten Tabellen ist weiter unten ein Hinweis auf den Defaulteintrag Buchungskreis Blank vorhanden.

Die Korrespondenzarten, Formulare und Standardtexte, die mit Z beginnen, sind Beispiele für kundeneigene Objekte, die nicht im Standard ausgeliefert werden.

1. Grundeinstsellungen Finanzwesen: Einstellungen zur Korrespondenz:

Für Kassenbelege sind die Basisparameter wie folgt zu pflegen.

Die Aufrufmöglichkeiten sind nicht zu pflegen, da die Korrespondenzanforderung durch die Kassenbuchtransaktion erfolgen muß.

1.1. Beispiele zu den Korrespondenzarten:

             SAP18  Kassenbeleg

                    X Beleg erforderlich

1.2. Beispiele zu der Reportzuordnung:

Die Einträge sind entweder für einzelne oder alle Buchungskreise explizit und/oder als Default für Buchungskreis Blank zu machen.

                   Bukrs   KorID  Programm  Variante  Textvorschlag

----------------------------------------------------

                   0001    SAP18  RFKORD80  SAP18

1.3. Beispiele zu den Formularen:

Die Einträge sind entweder für einzelne oder alle Buchungskreise explizit und/oder als Default für Buchungskreis Blank zu machen.

        BuKr Programm Fo       Formular

        --------------------------------------

        0001 RFKORD80          F140_CASH_DOC_01

Mit der Transaktion SE71 sollten Sie nachsehen, ob das Standard-Formular in dem Mandanten, in dem Siedies benötigen, vorhanden ist. Falls Standard-Formulare nicht vorhanden sind, können Siedie fehlenden Formulare mit der Transaktion SE71 aus dem Mandanten 000 kopieren (Menü -> Hilfsmittel -> Kopieren von Mandant).

Ihre eigenen Formulare können Sie sich erstellen, indem Sie das Standardformulare kopieren undden Formulartext (i.d.R. im MAIN-Fenster) ändern. Ihre Formulare müssen mit "Y" oder "Z" beginnen. Der Formularname sollte das Kürzel "F140" enthalten.

Eigene Formulare oder Standardformulare in Mandanten ungleich 000 müssen ggf. bei Release-Wechseln entsprechend dem Standardformular in Mandant 000 angepaßt werden.

Falls Sie das Standardformular oder ein von Ihnen erstelltes Formular in Sprachen benötigen,für die noch keine Übersetzung vorhanden ist, können Sie die Formulare mit der Transaktion SE63 übersetzen.

1.4. Absenderangaben:

Die Einträge sind entweder für einzelne oder alle Buchungskreise explizit und/oder als Default für Buchungskreis Blank zu machen.

BuKr Programm TXTID Kopftext         Fusstext         Unterschr.

                    Absender

-----------------------------------------------------------------------

0001 RFKORD80 ADRS  ADRS_HEADER      ADRS_FOOTER      ADRS_SIGNATURE

                    ADRS_SENDER

Mit der Transaktion SO10 sollten Sie nachsehen, ob Standardtexte in dem Mandanten, in dem Sie diesebenötigen, vorhanden sind. Die Text-ID ist ADRS. Falls Standardtexte nicht vorhanden sind, könnenSie die fehlenden Texte mit der Transaktion SO10 aus dem Mandanten 000 kopieren (Menü -> Hilfsmittel -> kopieren von Mandant).

Falls Sie aufgrund von vorgedruckten Briefbögen einzelne Angaben, wie z.B. den Kopftext und Fußtext,nicht benötigen, können Sie die jeweiligen Felder in der Tabelle frei lassen. I.d.R. wirdaber zumindest der Standardtext für die Unterschrift benötigt. Falls Sie jedoch keineTexte verwenden wollen, sollten Sie allerdings einen Defaulteintrag (Buchungskreis = Blank und Name des Druckreports) in die Tabelle eintragen, um Fehlermeldungen zu vermeiden.

1.5. Beispiele für Sortiervarianten:

Für Kassenbelege muß mindestens eine Sortiervariante für die Belege hinterlegt werden. Mit der Sortiervarianten bestimmen Sie die Reihenfolge der Ausgabe der Belege.

Sortiervariante        Bezeichnung

Reihenf.  Feldname     Bezeichnung                     Offset Länge

B1                     Belegnummer, Geschäftsjahr

1         BELNR        Belegnummer                           10

2         GJAHR        Geschäftsjahr                         4

B2                     Referenz, Geschäftsjahr

1         XBLNR        Referenz                              16

2         GJAHR        Geschäftsjahr                         4

B3                     Belegart, Belegnummer, Jahr

1         BLART        Belegart                              2

2         BELNR        Belegnummer                           10

3         GJAHR        Geschäftsjahr                         4

Alle Sortierungen erfolgen zunächst nach dem Buchungskreis und danach in der Reihenfolge der Felder der jeweiligen Sortiervariante.

Die Liste der Felder nach denen sortiert werden kann erhalten Sie z.B. mittels der Eingabehilfe (F4). Die Liste der auswählbaren Felder beinhaltet eine Auswahl der Felder der Belegkopftabelle BKPF.

Sie können die Liste der auswählbaren Felder erweitern und damit ihren Bedürfnissenanpassen. Hierzu können Sie mittels einer Reparaturkorrektur Felder der Tabelle BKPF die nochnicht in der Tabelle RF140U enthalten sind in die Tabelle RF140UZZ aufnehmen. Sie müssen allerdingsdarauf achten, daß Sie die Feldnamen und Datenelemente der Standardtabellen verwenden, da dieFelder der Tabelle RF140UZZ entsprechend den Namen aus der Belegkopftabelle versorgt werden. Nach der Ergänzung der Felder muß die Tabelle RF140UZZ aktiviert werden.

1.6 Reportvarianten anlegen

Beispiele für Reportvarianten:

        Report RFKORD80

        SAP18  Sortierung Korrespondenz       B1

               Ausgabe auf Drucker            Drucker hinterlegen, ggf.

                                             pro Buchungskreis

               Protokoll auf Drucker          Drucker hinterlegen, für

                                             Fehlerliste, ggf. pro

                                             Buchungskreis


General Material Data   Vendor Master (General Section)  
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Length: 16419 Date: 20120526 Time: 215005     triton ( 314 ms )