/SCWM/RACC_IMP_ERP_UI - Verwaltung von Kontierungsdaten
Vendor Master (General Section) CL_GUI_FRONTEND_SERVICES - Frontend ServicesDiese Dokumentation steht unter dem Copyright der SAP AG.
Verwendung
Mit diesem Report können Sie Kontierungsobjekte aus ERP in Extended Warehouse Management (EWM) laden. Außerdem können Sie mit diesem Report Daten löschen, die bereits in EWM angelegt sind.
Integration
Der Report ruft mit den vorgegebenen Selektionskriterien mit einem Remote Function Call (RFC) ins ERP.EWM ermittelt das ERP mit dem angegebenen Verfügungsberechtigten. Dieser ist einem Werk in ERP(ERP-Werk) zugeordnet. ERP ermittelt die Kontierungsobjekte zu dem angegebenen Kontierungstyp, z. B.den Kontierungstyp 10 Kostenstelle. Es sendet die ermitteltenDaten an EWM, das diese sichert. Die ermittelten Kontierungsobjekte liegen in dem Kostenrechnungskreis, der dem ERP-Werk zugeordnet ist.
Voraussetzungen
- Damit EWM die Daten aus ERP lesen kann, muss der Verfügungsberechtigte ein Geschäftspartner sein, für den Sie eine Identifikation von der Identifikationsart CRM011(R/3 Werksnummer) definiert haben.
- Wenn Sie den Report verwenden möchten, müssen Sie die entsprechenden Berechtigungenzum Löschen, Ändern und Anzeigen von Kontierungsobjekten besitzen, d. h. für das Berechtigungsobjekt /SCWM/AIMP.
Funktionsumfang
Mit diesem Report können Sie Kontierungsobjekte aus ERP in EWM laden. Außerdem können Sie mit diesem Report Daten löschen, die bereits in EWM angelegt sind.
Wenn Sie den Steuerungsparameter zur Parallelisierung (siehe Abschnitt #Selektion#) nicht setzen, läuftder Report nur einmal zur selben Zeit für einen Kontierungstyp und einen Verfügungsberechtigten.Um dies sicherzustellen, verwendet EWM das Sperrobjekt /SCWM/E_ACC_DEF mit dem angegebenen Verfügungsberechtigtenund Kontierungstyp. Wenn bereits ein Report mit denselben Daten läuft, erscheint im Protokolleine entsprechende Meldung. Außerdem können Sie in diesem Fall den Report für keineüberlappenden Intervalle von Kontierungsobjekten des gleichen Kontierungstyps und des gleichen Verfügungsberechtigten starten.
Wenn Sie den Testmodus verwenden, können Sie die Selektion jederzeit starten.
Selektion
Der Report bietet folgende Selektionskriterien oder Steuerungsparameter:
- Verfügungsberechtigter: Der Verfügungsberechtigte ist eine Musseingabe. Er wird benötigt, um Folgendes zu ermitteln:
- das entsprechende ERP, aus dem die Kontierungsobjekte gelesen werden soll
- den Kostenrechnungskreis, aus dem die Kontierungen ermittelt werden sollen
- Kontierungstyp: Der Kontierungstyp ist eine Musseingabe. Er bestimmt, welche Kontierungstypen aus ERP gelesen werden sollen, z. B. Kostenstelle, Auftrag oder PSP-Element.
- Kontierungsobjekte: Sie können ein Intervall für die Kontierungsobjekteangeben, die entweder aus ERP gelesen werden sollen (siehe Abschnitt #Anlegen#) oder die aus EWM gelöscht werden sollen (siehe Abschnitt #Löschen#).
- Gültigkeitsdatum: EWM verwendet das Gültigkeitsdatum beim Anlegender Kontierungsobjekte (siehe Abschnitt #Anlegen#). Das Gültigkeitsdatum schränkt diezu selektierenden Kontierungsobjekte auf der Seite von ERP ein. Sie geben z. B. ein Gültigkeitsdatumfür das Anlegen mit Kontierungstyp 10 Kostenstelle an.EWM ermittelt nur die Kostenstellen, für die das angegebene Datum innerhalb des Gültigkeitsintervallsder Kostenstelle liegt. EWM schränkt mit dem Gültigkeitsdatum also nicht alle Kontierungstypenein. Sie können aber eine Business-Add-In-Implementierung (BAdI-Implemtierung) in ERP verwenden, um mit diesem Datum auch andere Kontierungstypen einzuschränken.
- Löschen: Wenn Sie das Kennzeichen setzen, werden in EWM die Kontierungsobjektegelöscht, die zu den übergebenen Selektionskriterien für den Verfügungsberechtigten,den Kontierungstyp und das Intervall von Kontierungsobjekten gehören. Wenn Sie gleichzeitig dasKennzeichen Testlauf gesetzt haben, werden diese Sätze nur ermittelt. Das eigentliche Löschen wird nicht durchgeführt.
- Anlegen: Wenn Sie das Kennzeichen setzen, werden aus ERP die Kontierungsobjektegelesen, die zu den übergebenen Suchkriterien passen. ERP sendet die ermittelten Suchkriterienan EWM, das diese sichert. Wenn Sie gleichzeitig das Kennzeichen Testlaufgesetzt haben, werden diese Sätze nur ermittelt. Das eigentliche Anlegen wird nicht durchgeführt.)
- Testlauf: Wenn Sie das Kennzeichen setzen, werden nur die Daten ermittelt, die angelegt oder gelöscht werden sollen. Die Daten in EWM werden nicht geändert.
- Parallelisierung: Wenn Sie den Report im Testmodus starten, können Sie immermit einer Parallelisierung arbeiten. Andernfalls müssen Sie diesen Parameter setzen. Nur dann können Sie diesen Report mehrfach parallel starten.
- Detailliert: Wenn Sie das Kennzeichen setzen, werden weitere Informationen über die Daten, die aktuell geändert werden, in das Protokoll geschrieben.
- Sichern Protokoll: Wenn Sie das Kennzeichen setzen, wird das Protokoll auf derDatenbank mit dem Objekt /SCWM/ACC und dem Unterobjekt /SCWM/ACC_ERP gesichert. Wenn Sie das Protokollerneut anzeigen möchten, wählen Sie vom Bild SAP EasyAccess aus Werkzeuge → ABAP Workbench → Entwicklung→ SAP Business Workflow → Hilfsmittel → Anwendungslog → Anwendungs-Log: Protokolle anzeigen.
Standardvarianten
Ausgabe
Wenn die Selektion und die Fortschreibung der Daten beendet sind, zeigt Ihnen EWM mit Meldungsprotokollein Meldungsprotokoll, das Sie zur Analyse der vorgenommenen Änderungen verwenden können.
Aktivitäten
Beispiel
Addresses (Business Address Services) rdisp/max_wprun_time - Maximum work process run time
Diese Dokumentation steht unter dem Copyright der SAP AG.
Length: 6887 Date: 20120527 Time: 013215 triton ( 260 ms )






