/SCWM/REPLENISHMENT - Nachschub einplanen

RFUMSV00 - Advance Return for Tax on Sales/Purchases   ABAP Short Reference  
Diese Dokumentation steht unter dem Copyright der SAP AG.

Verwendung

Der Nachschublauf wird für die selektierten Lagertypen, Lagerplätze und Produkte durchgeführt.Das Ergebnis sind entweder Nachschublageraufgaben oder Lageranforderungen zum Nachschub, die Sie in eine Wellenplanung übernehmen können.

Sie können den Nachschublauf im Hintergrund einplanen oder im Onlinemodus durchführen.Wenn der Nachschublauf im Hintergrund läuft, führt das Extended Warehouse Management (EWM)alle relevanten Nachschübe durch. Im Onlinemodus können Sie die Liste aller vorgeschlagenenNachschubpositionen modifizieren. Sie können die Nachschubmenge ändern sowie Einträge entmarkieren.

Sie können für den Nachschublauf zwischen drei verschiedenen Modi wählen: als Plannachschub,als auftragsbezogenen Nachschub oder als Kistenteilnachschub. Der Modus bestimmt, welche Auswahl für den Nachschub relevant ist.

Der Plannachschub berücksichtigt die im Produktstamm auf Lagertypebene oder im Fixplatz angegebenenMaximal- und Minimalmengen. Wenn die Minimalmenge unterschritten ist, versucht EWM, den Lagertyp oder-platz auf die Maximalmenge aufzufüllen. EWM rundet die Nachschubmenge auf ein Vielfaches der minimalen Nachschubmenge auf, die Sie im Produktstamm auf Lagertypebene angegeben haben.

Der auftragsbezogene Nachschub berücksichtigt dagegen weder Maximal- noch Minimalmenge, sondernberechnet die Nachschubmenge aufgrund der zu erwartenden Auslagerungen. Wenn die momentane Menge desProdukts im Lagertyp oder -platz geringer als die Summe der offenen Liefermengen ist, führt EWM den Nachschub durch. In diesem Fall rundet EWM auf ein Vielfaches der minimalen Nachschubmenge auf.

Der Kistenteilnachschub berücksichtigt die Mengeneinstellungen in den Stammdaten PVB-Zuordnungzu Lagerplatz nach VerfügBer/Produkt (mengenbasiert oder packspezifikationsbasiert). Istdie momentane Produktmenge im PVB-Lagerplatz kleiner als der in den Stammdaten definierte Schwellenwert, führt EWM den Nachschub durch.

Integration

Voraussetzungen

  • Aktivieren Sie die gewählte Nachschubstrategie im Customizing für den angegebenen Lagertyp.
  • Setzen Sie in den Lagertypdaten die Nachschubebene (Lagertyp oder -platz).
  • Setzen sie die Nachschubstrategie für das Lager.

Für geplanten und auftragsbezogenen Nachschub:

  • Geben Sie die Lagertypdaten für das Produkt (maximale Lagertypmenge, minimale Lagertypmenge, minimale Nachschubmenge) an.
  • Geben Sie bei Nachschub auf Platzebene die Fixplatzdaten für das Produkt (Eintrag für Fixplatz, maximale Platzmenge, minimale Platzmenge) an.

Für Kistenteilnachschub:

  • Definieren Sie die Produktgruppenart für den Kistenteilnachschub und ordnen Sie sie dem Lager zu.
  • Definieren Sie die Produktgruppe anhand der Produktgruppenart.
  • Ordnen Sie die Produktgruppe dem Produkt (Kistenteil) zu.
  • Legen Sie für das Kistenteilprodukt die Packspezifikation an, falls die packspezifikationsbasierte Mengenberechnung verwendet wird, und erstellen Sie eine Bedingung für die Packspezifikationssuche.

Funktionsumfang

Sie können für die Auswahl folgende Einstellungen vornehmen:

Selektion

Wählen Sie unter Lokation / Produkt die Lagernummer und den Verfügungsberechtigten.Wählen Sie außerdem einen Lagertyp oder -platz. Sie können den Nachschublauf pro Lagerbereich oder auf ausgewählte Produkte einschränken.

Geben Sie für den Kistenteilnachschub den PVB ein. Die betroffenen Lagerplätze werden intern ermittelt.

Sie können unter Auswahl offene Lageranforderungen für denauftragsbezogenen Nachschub die Auswahl der Lageranforderungen einschränken, die EWM zur Berechnungder Summe der offenen Liefermengen verwenden soll. Sie können nach Warenausgangsdatum, Kommissionierdatumoder -zeit oder nach Welle einschränken. Diese Einschränkungen sind für den Plannachschub nicht relevant.

Sie können unter Zusätzliche Einstellungen weitere Parameter setzen, die den Nachschublauf beeinflussen:

  • Für den auftragsbezogenen Nachschub

  • Wenn Sie Im Hintergrund durchführen wählen, führtEWM den Nachschublauf im Hintergrund durch. Sie können die Liste der Anforderungen in diesem Fall nicht bearbeiten.
  • Wenn Sie Protokoll ausgeben wählen, gibt EWM im Anschluss an den Nachschublauf ein Protokoll aus.

Standardvarianten

Ausgabe

Aktivitäten

Beispiel



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Length: 5961 Date: 20120527 Time: 013356     triton ( 183 ms )